1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, … – so beginnt die berühmte Fibonacci-Folge.
Im Mathematikunterricht beschäftigten sich die Kinder der 4b in dieser Woche mit der Fibonacci-Folge und der dazugehörigen Fibonacci-Spirale. Die Regel ist einfach:
Jede neue Zahl entsteht aus der Summe der beiden vorherigen Zahlen. So wächst die Zahlenfolge immer weiter.
Die Fibonacci-Folge geht auf den italienischen Mathematiker Leonardo di Pisa (Fibonacci, ca. 1170–1240) zurück. Auf seinen Reisen lernte er das arabische Zahlensystem kennen und machte die Zahlenfolge in Europa bekannt. Besonders faszinierend ist, dass sich die Fibonacci-Zahlen nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Natur entdecken lassen – beispielsweise bei Sonnenblumen, Tannenzapfen oder der Anordnung mancher Blütenblätter. Deshalb gehört die Fibonacci-Folge zu den bekanntesten Zahlenfolgen der Welt.
Im Unterricht entdeckten die Schülerinnen und Schüler die Zahlen der Folge, besprachen die Regel und erlebten zum Abschluss der Unterrichtseinheit Mathematik ganz praktisch: Mit Tafelzirkeln, Schnüren, Linealen und Kreide zeichneten die Viertklässler die Fibonacci-Spirale auf den Schulhof. Ausgehend von immer größer werdenden Quadraten entstand Schritt für Schritt eine beeindruckende Spirale, die eindrucksvoll zeigte, wie sich Mathematik und Natur miteinander verbinden lassen.